Leitbild der Allgemeinarztpraxis Dr. R. Wunderlich

Leitspruch: Wer will, sucht Wege. Wer nicht will, sucht Gründe.

1.) Werdegang (das bin ich)
2.) Praxiskultur (das sind wir):
3.) Grundsätze (das haben wir erreicht):
4.) Organisation (das tun wir dafür):
5.) Ziele (das wollen wir erreichen):
6.) Die Gebote für die Patientin/ den Patienten:
7.) Das sind unsere Gebote:
 

1.) Werdegang (das bin ich)

Am 1.1.1995 begann ich mit zarten 33 Jahren meine kassenärztliche Tätigkeit. Ich stieg in die Gemeinschaftspraxis meines Vaters und meiner Schwester ein. Zu Beginn betreute ich ca. 800 Patienten und war damit vollauf beschäftigt. Oft arbeitete ich bis weit nach 13 Uhr. Die Abendsprechstunde und Hausbesuchsrunden nahmen ebenfalls mehr Zeit ein, als ich heute aufwende. Zurzeit betreue ich im Jahresschnitt 1050 Patientinnen und Patienten pro Quartal. Wollen Sie wissen, ob ich der richtige Arzt für Ihre Bedürfnisse bin, werden Sie hier fündig.

2.) Praxiskultur (das sind wir)

Wir haben jeden Tag eine informelle Teambesprechung. Am Dienstag ist unsere formelle Teambesprechung mit Protokoll. Sie findet jeweils von 10:30 bis 11:00 Uhr statt.

Die Patientenbelange verdienen unsere höchste Konzentration. Wir betreuen Menschen aller Altersgruppen, von Säuglingen, über Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Schwangere bis zu älteren Menschen mit ihren körperlichen, seelischen und sozialen Problemen.

Wir sind jedem Patienten dankbar, der den Mut zur Kritik aufbringt und besprechen diese im Team.

Unsere Zielgruppe ist ein hoher Anteil an gesundheitsbewussten Menschen, die ihre Gesundheit erhalten wollen. Diesen helfen wir auch dort weiter, wo die Leistung der Krankenkasse endet. Wir bieten ihnen nur Zusatzleistungen an, von deren Nutzen wir selber überzeugt sind.

Unser oberster Gedanke ist immer, unsere Patient(inn)en gesund zu halten. Wenn sie krank sind, ist das Ziel, sie so schnell und so schonend, wie möglich wieder gesund zu bekommen.

Unsere Patient(inn)en sind das Wichtigste. Wir handeln für sie immer so, wie wir für uns selbst handeln würden. Die Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistern im Gesundheitssystem richtet sich ausschließlich nach deren Qualität.

3.) Grundsätze (das haben wir erreicht)

Wir bieten hohe Qualität, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit für die Patient(inn)en.

Wir verbessern uns durch ständiges Qualitätsmanagement und verändern unsere Prozesse, wo immer wir einen Verbesserungsbedarf sehen.

Ständige Fortbildung und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess sind für uns selbstverständlich. Wir sind immer auf dem neuesten Stand. Medizinisch, technisch und kommunikativ. Wir richten uns stets nach hochwertigen Leitlinien (Entwicklungsstufe 3), z.B. www.awmf-online.de www.leitlinien.de

Wir lernen aus allen Fehlern und Fast- Fehlern. Wir alle setzen Fast- Fehler sofort zur Diskussion als Tagesordnungspunkt in die nächste Teambesprechung.

4.) Organisation (das tun wir dafür)

Eine gute Organisation ist einer der wichtigsten Standpfeiler für das entspannte Praxisklima. Die Praxisurlaube werden im Januar für das darauffolgende Jahr festgelegt, sodass der Urlaubsplan dann für zwei Jahre steht. Die Patienten werden auf jedem Terminkärtchen über die Praxisferien informiert.

Auf verschiedenen Ebenen wird die Organisation darauf optimiert, Belastungsspitzen zu reduzieren. Das etablierte Einbestell- System [Impfungen, Vorsorgen] wird als Instrument benutzt, die umsatzschwache Zeit in den Sommermonaten aufzufüllen. Vor und nach arbeitsfreien Tagen sowie vor und nach einem Urlaub wird je ein Tag komplett frei gehalten. Es steht also zu Dienstbeginn kein einziger Termin im Terminsystem.

Der Patient soll sich im Wartezimmer wohl fühlen. Dazu gehört auch, dass nicht mehr als zwei Patienten dort sitzen, wenn er kommt.

Der Arzt hat immer mehrere Aufgaben, denen er sich widmen kann, wenn ein Patient nicht kommt (Anfragen, Anruflisten, Laborwerte durchgehen, eingegangene Post sichten). Es macht also nicht viel, wenn ein Patient ausfällt. Deshalb müssen wir auch nicht mehrere Patienten im Wartezimmer „vorhalten“ um einen Leerlauf des Arztes zu vermeiden. Die Wartezeiten bleiben kurz.

Damit diese Organisation funktioniert, muss auch der Patient sich an Regeln halten, die wir ihm ständig vermitteln.

5.) Ziele (das wollen wir erreichen):

Die Wartezeit soll DURCHSCHNITTLICH unter 10 Minuten betragen.

Patientenbindung und Umsatzzahlen sollen weiterhin stabil bleiben.

Unsere Praxis soll mindestens die Beste am Ort sein.

Wir möchten jeden Tag mehrere Patienten mit einem Service überraschen, den sie nicht erwartet hätten.

Jeden Tag vollbringt jede(r) von uns mindestens eine gute Tat.

6.) Die Gebote für die Patientin/ den Patienten

Rufe vorher an, möglichst auch bei einem Notfall. Wir sind eine reine Terminpraxis (außer für Überweisungen oder Wiederholungsrezepte).

Wenn du etwas willst, musst du erst einmal selber kommen, während der Arzt da ist. (Der Arzt muss JEDE(N) Patient(in) einmal im Quartal gesehen haben. Das ist Gesetz).

Bringe bei diesem ersten Mal immer Kärtchen und 10,- Euro mit.

Komme nicht zu spät.

Komme nicht zu früh.

Komme nicht zwischen 10:30 und 11:00 Uhr (Teambesprechung)

Sei freundlich.

Wir sind für Kritik stets offen und dankbar. Also immer raus damit. Oder vor der Praxis den Kummerkasten nutzen.

7.) Kein Gebot ohne Gegengebot. Das sind unsere Gebote

Bleibe stets freundlich

Überrasche den Kunden mit einem Service, den er nicht erwartet

Lasse den Patienten nicht warten

Lebe Nächstenliebe

Handle für den Patienten/ die Patientin immer so, als entscheidest du für dich selbst

Zeige Mitgefühl

Versuche, immer besser zu werden

Sei dankbar für Kritik, sie hilft dir, noch besser zu werden

 

Ahrweiler, der 01.06.2006