Reiseberatung vom Profi

Nach jahrelanger reisemedizinischer Tätigkeit erwarb ich durch regelmäßige Fortbildung die Zusatzbezeichnung “Reisemedizinische Gesundheitsberatung”. Seit Dezember 2007 sind wir amtlich bestellte und anerkannte GELBFIEBERIMPFSTELLE.

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Seit dem Beginn meiner ärztlichen Tätigkeit war die Reisemedizinische Beratung für mich eine der schönsten ärztlichen Tätigkeiten. Entsprechend bilde ich mich fortlaufend mit Freude auf diesem Gebiet für Sie weiter. Sie können sicher sein, bei mir keine Impfung zu viel zu bekommen. Eine gute Reiseberatung spart fast immer das ein, was sie kostet! Oft erlebe ich, dass Patienten sich durch eine schlechte Information überimpfen lassen. Viel zu viele kaufen unnötige Malariamedikamente! Das ist nicht nur teuer, sondern belastet den Körper unnötig mit Chemie.

Seit 01.07.2007 muss Ihre Krankenkasse auch Reiseimpfungen bezahlen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt weiß ich aber nicht, wie die Krankenkassen sich bei den “Kollateralkosten” verhalten. Dazu gehört z.B. die reisemedizinische Beratung und eventuelle Untersuchungen vor der Impfung. im Zweifelsfall fragen Sie vorher bei Ihrer Krankenkasse nach. Verglichen mit den sonstigen Kosten der Reise schlagen diese Maßnahmen mit PxD (sprich: PimalDaumen) 30-70 €* sowieso nur gering zu Buche.

Hintergrundinfo: Aus der Gesundheitsberichterstattung des Robert- Koch Instituts 02/2001 geht hervor, daß die Deutschen ein recht reiselustiges Volk sind. Im Jahr 1999 wurden insgesamt 44,5 Millionen Urlaubsreisen unternommen, davon knapp die Hälfte in den europäischen Mittelmeerraum und die Türkei und etwa 4 Millionen in subtropische und tropische Regionen. In der Mehrzahl der Fälle handelte es sich um Kurzzeitreisen bis zu vier Wochen. Hinzu kamen nach Schätzung des Berufsgenossenschaftlichen Arbeitsmedizinischen Dienstes (BAD) etwa 1,5 Millionen Menschen aus Deutschland, die berufsbedingt in Gebiete mit erhöhtem Erkrankungsrisiko reisen mußten (oder durften). Tendenz steigend! Aus diesem Grund und traditionsgemäß habe ich mich auf reisemedizinische Beratungen spezialisiert. Ich bin aktives Mitglied der Tropenmedizinischen Gesellschaft und bilde mich in diesem Fachgebiet regelmäßig auf Kongressen und Symposien fort.
Eine normale reisemedizinische Beratung schlägt mit 20,- bis 40,- €* zu Buche. Berechnet wird die Gebühr nach Zeitaufwand. Routineimpfungen werden von Ihrer Krankenkasse bezahlt. Speziell für die Reise notwendige Impfungen (z.B. Typhus, Tollwut u.a.) müssen Sie tragen. Die Kosten für das Impfen liegen pro Impfung zwischen 5,- €*(Folgeimpfung) und 12,- €* (Erstimpfung mit Aufklärung).

Wussten Sie zum Beispiel Folgendes?
Die Hepatitis B- Impfung ist trotz allgemeiner Empfehlung bei einem Pauschalurlaub oft entbehrlich.
Eine Tollwutimpfung sollte man besser in Deutschland durchführen lassen, da der in Asien verfügbare Impfstoff sehr nebenwirkungsreich ist!
Zum Schutz vor Mücken dient nicht nur ein Repellent (Insektenspray). Man sollte sich immer ein Zimmer in einem oberen Stockwerk mit Klimaanlage aussuchen, die Nacht meiden und langärmelige Kleidung tragen und nachts das möglichst lochfreie Moskitonetz nicht vergessen.

Diese und weitere Tipps bekommen Sie nur beim Spezialisten. Die in Apotheken und Reisebüros durchgeführte 0815- Beratung ist nicht nur oberflächlich sondern teilweise auch gefährlich! Vor wenigen Jahren starb ein junger Mann in Deutschland nach seinem Urlaub an Malaria, da sein Apotheker ihm ein homöopathisches Medikament zur Vorbeugung verkaufte!

REISEAPOTHEKE leihweise.
Da das Arzneimittelabgabegesetz vorschreibt, dass der Arzt einem Patienten erst dann ein Medikament aufschreiben darf, wenn dieser bereits krank ist, treten gute Reiseapotheken regelmäßig in Konflikt mit geltendem Recht. Deshalb kann man diese Problematik vernünftig nur unter vier Augen besprechen.


Broschüre zum Downoad
 

* Bitte verstehen Sie alle Preisangaben als mittlere Richtwerte. Die Angabe fester Preise ist Ärzten verboten. Alle Gebühren bemessen sich an der Gebührenordnung für Ärzte und werden nach Aufwand mit einem Multiplikator versehen, der zwischen1,0 und 2,3 (in Ausnahmefällen 3,5) liegt.